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Dank Zusammenarbeit mit dem Portal
d-pl.eu empfiehlt
virtualpolen.de den Besuchern welche an einem
Deutsch-Polnischen Austausch interessiert sind den
Besuch bei dem größten Deutsch - Polnischem Forum
im Deutschsprachigen Raum als Ergänzung zu unserem
Angebot. Das Forum besteht bereits drittes Jahr
und erfreut sich über größte Beliebtheit bei
Menschen die sich für unser Nachbarland Polen
interessieren oder einfach nur auf der Suche nach
Erfahrungsaustausch sind. Das Forum steht in 3
Sprachen (Deutsch, Polnisch und Englisch) zur
Verfügung und bietet Täglich aktuelle Themen die
rege ausdiskutiert werden. Besonders auffällig ist
der nette und freundliche Umgangston in diesem Forum
welchen man nur noch selten im Internet finden kann.
Zu erwähnen wäre noch, das sich einige User mehrmals
im Jahr gemeinsam treffen um ein Deutsch-Polnisches
Wochenende zu verbringen. Linkhinweis zu der
Community findet ihr neben diesem Text. |
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D-PL Forum
E I N G A N G |
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Polen... vielleicht habe ich dort irgendetwas vergessen
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Im NOvember 2010 war ich zum ersten Mal in Polen, noch mit der gängigen Überzeugung, Polen wäre ein furchtbares Land (was für ein Unsinn, aber das wusste ich damals noch nicht).
Von meiner Schule aus fuhren wir anlässlich des Chopin- Jahres zu unserer Partnerschule in Nowa Sól, um dort ein Projekt auf die Beine zu stellen. Unsere Aufgabe war es, zu Musik von Chopin ein Theaterstück aufzuführen, aber rein pantomimisch. Wir teilten uns in drei Gruppen auf: die einen tanzten und spielten, die anderen drehten einen Film über das Projekt und die dritte Gruppe warfür die Organisation des drumherum verantwortlich.
Ich war in der Gruppe, die schließlich das Theaterstück aufführen sollte. Ich war dort die einzige Deutsche, der Rest waren alles Polen und Ukrainer (die auch zu diesem Projekt angereist waren). Dank meiner Gastschwester (wir lebten in Gastfamilien), die mir bereitwillig übersetzte, habe ich wenigstens auch verstanden, was wir machen sollten, die Sprache war Polnisch!
Nachmittags unternahmen wir etwas, wir fuhren ins nahe gelegene Zielona Góra ins Schwimmbad oder zum Einkaufen (mein erstes Polnischwörterbuch stammt von dort) oder erkundeten Nowa Sól.
Die Familie meiner Gastschwester nahm mich sehr freundlich auf, schon nach kurzer Zeit kam es mir so vor, als würde ich schon ewig dazugehören (auch wenn ich nicht alles verstand). Mein anfänglicher Unmut über die Polenreise war verflogen und meine ersten Sprachversuche begannen...
Zurück in Deutschland, ließ mich die Sache nicht mehr los. Es war schon schwer gewesen, die schon nach kurzer Zeit lieb gewonnene Gastfamilie zu verlassen und ich war froh, dass meine Gastschwester bereit war, den Kontakt zu mir zu halten. Ich beschloss, Polnisch zu lernen, kam aber nicht so recht voran.
Im Sommer 2011 war ich erneut bei Estera (meiner Gastschwester) in Modrzyca, und nach dieser Woche Polen (wir besuchten Nowa Sól, ich lernte noch ein bisschen mehr dieser Stadt kennen, lernte ein paar neue Leute kennen und noch eine polnische Familie, die mich sehr herzlich aufnahm und sich die Katze, die erst später kommen sollte, extra für mich doch noch früher kaufte... Leider kam ich noch nicht nach Wroclaw, aber vielleicht dieses Jahr) kam sie eine Woche mit nach Deutschland. Sie liebt Deutsch und möchte jetzt Germanistik studieren- sie ist auch froh, dass wir uns Briefe schreiben und ich ihr mit Deutsch helfen kann. Und ich bin froh, dass sie mir mit Polnisch helfen kann!!
Im Sommer diesen Jahres ist es dann endlich so weit: Ich mache mit AFS ein Austauschjahr in Polen. In welche Region ich komme, steht noch nicht fest, aber auf alle Fälle weiß ich, dass mir nichts Besseres passieren konnte. Ich liebe Polen und ich liebe Polnisch- es zieht mich immer wieder dorthin.
Jetzt kann ich eigentlich nicht mehr verstehen, warum ich die Meinung der meisten anderen Menschen, mit denen ich zu tun habe, geteilt habe (nämlich, dass Polen doof sei usw.). Ich kann auch nicht verstehen, wenn ein Gespräch zu meinem Austauschjahr folgendermaßen verläuft: "Oh cool, du machst ein Austauschjahr...Wo gehts hin?" "Nach Polen." "Was? Nach Polen? Was willst du denn da? Das ist doch alles so dreckig und verkommen dort..." Keine Ahnung, welche Vorstellungen diese Personen von Polen haben.
Wenn man einmal dort war und die Leute in Polen kennengelernt hat, dann will man nicht mehr weg. Vom Essen gar nicht zu reden! Wenn man sich an den säuerlichen Geschmack der Suppen gewöhnt hat, dann sind sie einfach nur noch... LECKER!!! Ich bin also total begeistert von Polen und froh, dass ich die Möglichkeit habe, ein Jahr dort zur Schule zu gehen und wie eine junge Polin zu leben- egal, wie seltsam das andere Schüler hierin Deutschland finden mögen.
Polska jest super!!! (I to piekna kraj.. ;))
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Zugeschickt von : Josefine |
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Dzwirzyno und Kindheit
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Ich war im August 2009 in Dzwirzyno. Wir, also meine Freundin und ich sind per Zug von Berlin gefahren. Wir hatten unsere Räder bei und ein Zelt. Ja, eigentlich wollten wir zelten. Als wir aber ankamen, regnete es aus Eimern, es wurde dunkel und meine Freundin bekam langsam Panikattacken. Wir haben einen Platz im Ärztlichen Jugendferienlager bekommen. Den Preis habe ich nicht mehr im Kopf. Am nächsten Morgen tummelten sich bereits die Kinder auf dem Gelände. Wir hatten Hunger und gingen in die Kantine. Dort wurde uns freundlich ein Platz zugewiesen. Und dann kam das Frühstück. Vorab gab es eine Milchsuppe mit irgendetwas darinnen. Und plötzlich war ich wieder zu Hause, denn ich bin gebürtiger Pole und diese "Suppe" kenne ich noch aus Kindertagen. Meine Freundin war von dem leicht salzigen Geschmack etwas verblüfft. Dann gab es Brot mit Tomaten und Wurst. Na gut, die Tomaten habe ich mit besserem Geschmack in Erinnerung. Unsere Familie hatte einen kleinen Hof, wir waren unabhängig von der "PGR", züchteten unsere eigenen Tomaten, Gurken und was sonst noch im Garten wächst. Dennoch war dieses herrliche Frühstück nach 10 Jahren Polen-Abstinenz ein echter Augenöffner für mich. Seit meinem dritten Lebensjahr leben wir in Berlin und ich habe die polnische Sprache nie wirklich sprechen geschweige schreiben gelernt. Die See: Zwei Tage später kamen Freunde hinzu. Sie sind Eltern von vier Kindern und haben zwei Hunde. Wir haben sie zum Strand geführt, der im übrigen wundervoll ist. Es war Sonnenuntergang und der Himmel war rot-orange gefäbt. Da kam auf einmal aus der Ferne ein Motorgleiter angeflogen. Er war höchstens 20 Meter über unseren Köpfen und drehte direkt über uns wieder in die Richtung, aus der er gekommen war. Ich habe inbrünstig gewunken, was er erwiderte. Mir sind im Ort die kleinen Spieltische aufgefallen. Da muss man einen Puk in das gegnerische Tor manövrieren. Das ganze ist auf Luft aufgebaut und der Puk schwebt quasi auf der Platte. Wenn das Geld alle ist, gibt es kein Schweben des Puks mehr. Naja, diese Tische standen alle 20 Meter an fast jedem Laden und wurden gut besucht. Macht Spaß aber ist schnell langweilig. Ich werde demnächst das Haus meiner Großeltern, das ich so liebe, wieder besuchen. Die Scheune ist schon vor 20 Jahren unter Schneelast zusammengebrochen und das Wohnhaus benötigte schon damals eine Grundsanierung vom Fundament bis in das Dach. Das Grundstück befindet sich in der Nähe des Dorfes "Borne". Eine durch die Eiszeit geformte Landschaft, vergleichbar mit der Uckermark. Die Hügel sind teilweise so steil, dass Mähdrescher arge Probleme bei der Arbeit haben oder hatten. Es gibt Seen und große zusammenhängende Wälder. Früher wurden in ca. 50 km Entfernung die Übungen des Warschauer Paktes abgehalten. Dann härte man schon mal tagelang Kanonendonner und Düsenjäger. Ich habe die Landschaft immer als sehr unberührt empfunden. Es gibt große Felder und die Wälder machten einen sehr wilden Eindruck auf mich. Ohne Axt oder großem Messer sind wir nie in den Wald gegangen, wobei wir dann meist den ganzen Tag im Wald verbracht haben. Meine Großmutter war dann auf Pilze und mein Großvater auf Fische. Ein Idyll und ein Spielplatz für Kinder Leider ist die Landwirtschaft unrentabel geworden. Meine Großeltern hatten ca 60 Hektar zu bewirtschaften, wobei da auch Wald und Wiesen mit zugehörten. Heute kann man wohl mit solchen Flächen nicht ertragreich arbeiten, oder? Ich würde sehr gern nach Polen zurückkehren, allein der Menschen und der Landschaft wegen. Auf dem Land gibt es immer was zu tun und man ist ein wenig unabhängig vom Wohl der Währung und der Politiker. Ich kann jedem empfehlen, Urlaub auf dem polnischen Land zu machen. Schauen sie sich die Natur an und nehmen sie am besten ihre Kinder mit. Lassen sie ihren Rechner zu Hause, packen sie ordentliche Gummistiefel und robuste Kleidung ein. Es lohnt sich auf jeden Fall.
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Zugeschickt von : Roman |
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Ich hab mein Herz in Polen gelassen
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In der Schule wurde die Möglichkeit zum Schüleraustausch mit Polnischen Schülern besprochen...da musste ich sofort mitmachen...meine Familie hat polnische Wurzeln so eine Gelegenheit wollte ich mir nicht entgehen lassen. Ein mal in der Woche hatten wir den so genannten "Polen-Treff" dort treffeten sich alle Schüler die einen Polnischen Schüler für eine Woche aufnehmen wollten. In diesen treffs redeten wir über das Land an sich, lernten gemeinsam etwas die Sprache und erfuhren etwas aus der Stadt, aus der sie kamen. Es war alles so aufregend und ich konnte den Tag kaum erwarten an dem ich einen Brief von meiner Austauschpolin bekam. Sie sah sehr sympathisch aus und schrieb mir ein paar Zeilen zu ihrem Foto. Von diesem Tag bis zu dem Tag ihrer Ankunft verging die Zeit wie im nu! Wir verstanden uns auf Anhieb gut und sie war mit ihrer Unterkunft in meinem Zimmer auf dem Sofa sichtlich gemütlich. Wir unternamen mit den anderen Schülern und Austauschschülern viele tolle Sachen und besichtigten Sehenswürdigkeiten, so lernten wir uns untereinander kennen und ich war ganz heiß auf die Sprache. Einer der Austauschschüler hatte mir besonders gefallen...sein verschmitzes Lächeln,wie er versuchte deutsch zu reden, seine Augen einfach alles! Es war eine super tolle Woche, wir lente alle viel voneinander und hatten dazu sehr viel Spaß! Als die Polen sich verabschiedeten waren wir sehr traurig...ich musste mir richtig meine Tränen verkneifen, das so eine Woche auch ratz fatz um sein muss... Ich zählte die Tage bis wir endlich unsere Austausch-Polen besuchen durften! Ich war ja so aufgeregt und wusste nicht was mich in dem fremden Land wohl erwarten wird! Wir fuhren mit dem Zug...es war eine sehr anstrengede fahrt, aber nicht wegen der Dauer sondern wegen der vorfreude und den Gedanken wie es dort wohl sein wird. Als wir endlich angekommen waren war die Wiedersehensfreude riesig, wir begrüßten uns herzlichst und wieder mal hatte ich Tränen in den Augen, diesmal vor Freude. Wir fuhren zu unseren Polen nach Hause und hatten kurz Zeit zum auspacken dann gingen wir gleich etwas essen. Ich hatte mein eigenes Zimmer, die Eltern waren mir auf anhieb sympathisch und ich ihnen wohl auch. Stolz präsentierte ich meine, inder zwischen Zeit, dazu gelernten Polnischkenntnisse. Wir unternahmen auch in Polen sehr viel und langsam wurde ich angenommen als Polin, ich verstand unglaublich viel und war somit die "Übersetzterin". Die Polen hatten mich total miteinbezogen, was mir super gut gefallen hatte, fast so gut wie der Austauschschüler der mir, als er in Deutschland war; schon aufgefallen ist. Wir trauschten öfters schüchterne Blicke aus und lächelten uns verlegen an. Auch diese Woche ging für mich einfach viel zu schnell vorbei! Der letzte Abend vor der Abreise war richtig gelungen. Wir haben ein Fest in der Turnhalle der Schule geschmissen, dort sind sich so einige Deutsche mit den Polen näher gekommen, wurden zum Tanz aufgefordert oder auf ein Getränk. Mein Schwarm machte die Musik, somit tanzte ich in der Nähe der Anlage. Es war so Auffällig das es mir schon wieder peinlich war! Meine austauschpolin wurde in der Zeit zu meiner besten Freundin und ich erzählte ihr all meine gedanken über ihn. Sie gab mir den Tipp ich sollte es doch einfach versuchen, schlimmer wie ein "nein" kann wohl kaum passieren! Irgendwann tippte jemand auf meine Schulter ich drehte mich um und mein polnischer Schwarm nahm meine hand und zärrte mich mitten auf die Tanzfläche (während ich rot wie eine Tomate anlief). Es war ein langsames Lied, er nahm meine beiden Hände und legte sie auf seine Schultern, dann legte er seine Hände auf meine Hüfte. Wir beide sahen uns an und wussten was der andere denkt. Diesen Moment werde ich nie vergessen, was um uns rum geschah war uns egal, wir hielten uns fester und enger aneinander. Um uns rum ein Blitzlichtgewitter von dem Kamereas der Mitschüler und Kommentare wie "geht doch" oder "na endlich". Um 22Uhr war die Party vorbei und wir mussten uns verabschieden, ich hätte in diesem Moment schon weinen können hätte ich nicht gewusst das wir am nächsten Tag erst um 18Uhr los fahren und wir bis um 17Uhr Surmfrei hatten. Es war eine kleine Abschiedsfeier ohne Eltern und ohne Lehrer geplant, wo auch mein Schwarm eingeladen war. Die kleine Party war lustig und wir schauten uns gemeinsam die Bilder an die wir über die Woche geschossen hatten, mitten drin kam mein Schwarm auf mich zu und führte mich auf den Balkon. Er bot mir eine Zigarette an die dankend annahm. Ich frierte leicht, das hatte auch mein Schwarm gemerkt und legte seinen Arm um mich. Mein ganzer Körper kribbelte wie 1000 Ameisen. Er drehte sich mit dem Gesicht zu mir, strich mir durch die Haare und küsste mich schüchtern. Ich konnte nicht glauben was passierte, er entschuldigte sich sofort worauf ich sagte das es nichts zum entschuldigen gäbe und wir küssten uns nochmal. Von drinnen hörten wir es jubeln und aplaudieren und wir merkten das alle Blicke der restlichen Gäste auf uns gerichtet war. Doch die party neigte sich ebenfalls zum Ende. Meine Austausch-Mutter brachte mich zum Bahnhof in Begleitung meiner Austausch-Polin und meines Schwarms. Ich hatte noch nie einen sooo grausamen Abschied erlebt. Meine Austauschfamilie die mich herzlichst wie ihr eigenes Kind aufnahm, mein Schwarm und ich konnten unsere tränen nicht mehr halten! Laut weinend lief ich als letzte Deutsche die Treppe des Zuges hinauf und ergatterte mir noch einen Platz am Fenster das offen stand. Ich lehnte mich aus dem Fenster und umarmte alle noch ein letztes mal. Mein Schwarm und ich strichen uns gegenseitig die Tränen aus dem Gesicht. Da pfeifte der Schaffner, die Türen schlossen sich und der Zug fuhr los. Ich hieng immer noch halb aus dem Fenster und winkte heulend, die Gastfamilie und mein Schwarm weinten und winkten ebenfalls. Auf der Fahrt und als ich daheim angekommen war musste ich noch immer weinen. Am nächsten Tag rief ich meinen Schwarm an und erzählte ihm wie die Fahrt war und wie sehr ich ihn vermisste. Jeden Tag schrieben wir uns im Internet über diesen polnischen Messenger "gadu gadu", wir führten eine Fernbeziehung, die 7 Monate gut ging bis auf die riesen Sehnsucht die wir füreinander verspürten. Ab dem 7ten Monat lief alles schwerer und schwerer...und nach 10 Monaten, 2 Wochen und 5 Tagen beendeten wir diese Fernbeziehung, wir merkten das es einfach zu weit war. Das ist nun 5 Jahre her. Wir haben immer noch kontakt zu einander, sagen uns gerne das wir unsere erste große Liebe waren, uns sehr vermissen und des öfteren aneinander denken! Hätten wir die Möglichkeit uns nur wieder zusehen... Wer eine Preisgünstige Idee hat, diese geschichte berührt hat und mir gerne helfen möchte, eine Lösung zu finden...dem wäre ich unglaublich dankbar! ..........Per skype lilane94 nehme ich gerne Vorschläge und Ideen an!
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Zugeschickt von : Lili |
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Beziehungen
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Bin Belgier ostpolnische Abstammung. Mutter aber deutsche. Habe immer aus diesem Grund Probleme gehabt in der Schule schon. Heute ist für mich alles erledigt. Habe immer deutsche Freunde auch hier in Belgien kennengelernt. Meiner Ansicht nach ist das gemeinsame Geschichte "Deutschland-Polen" nur Wahnsinn. Meine Lieblingsreise,sind immer nach Deutschland . Habe auch Polen besucht, insbesonder Masuren , und Litauen, jedesmal habe ich Deutsche getroffen, und sind wirklich Kameraden geworden. Vielleicht bin ich nicht normal, oder ganz verrückt, glaube aber tief dass diese beide Nationen ein gemeinsames Schicksal haben werden. Richard
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Zugeschickt von : Richard C. |
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Frage: "Wer bist du?" Die Antwort: "Kleiner Pole."
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In Polen war ich letztes Mal im Jahr 2005. Die besuchte Region heißt Waldenburg in Niederschlesien, genauer Schloss Fürstenstein, wo während des II Weltkrieges die Zwangsarbeiter unter der deutschen Besatzung die Steine in den Keller trugen.
Die Umwelt in der erwähnten Region ist bewaldet, die Kinder freuen sich über die Natur.
Was mir in Polen gefällt, dass sind die Herzlichkeit der Einwohner, die überwiegend zur konstanten Glaubensrichtung tendieren, die Hilfsbereitschaft, der Familienschutz, die Offenheit und die Liebe.
Unterschiede zu Deutschland sind unter anderen folgende: Briefkasten ist rot, Polizei ist blau, der Wappenadler ist weiß. In den Schulen wird meistens die Kreide zum Vorstellen verwendet, das Präsentieren erfolgt mit der Hilfe des Zeigestabes, Kugelschreibers, bzw. die gezielte Stelle wird explizit (ohne Begriffe wie „so“ und „da) wörtlich (verbal) erklärt.
Die Polen begeistern sich schneller, sind meistens zufrieden und sie sind ehrlich.
Von den polnischen Speisen schmecken mir die folgenden präparierten Mahlzeiten: Beete-Suppe mit Pilz-Teigtaschen, Piroggen mit Katoffeln-Quark-Teig, Gemüsesalat, Karpfen.
Die Schauspieler, welche ich gerne sah, waren: Cybulski und Kwiatkowska.
Symbolisch für Polen ist die Legende über die Hauptstadt Warschau, mit den Figuren „Wars und Sawa“ sowie die Legende über die Sirene, am Wisla-Ufer mit Schwert und mit der Bezeichnung „Nike“.
Herzliche Grüße
von Aleksandra
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Zugeschickt von : Aleksandra |
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Meine Begegnung mit Polen
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Ich bin jetzt das zweite Mal hier in Polen. Aber diesmal in einer ganz anderen Ecke. Nichtsdestotrotz mache ich schöne Erfahrungen hier: Die Leute sind nett, hilfsbereit und freundlich. In der Stadt helfen sie einem weiter, wenn man z.B. den Weg nicht weiss oder Feuer braucht (ich rauche).
Was ich auch sehr mag an Polen ist das Essen. Wenn meine Gastmutter gekocht hat, war es immer sehr lecker und trotzdem nicht so fremd wie beispielsweise asiatisches Essen. Ich habe Polen als sehr gastfreundliches Land erfahren. Das einzige, was mich geärgert hat, war, dass in Warschau am Bahnhof im McDonalds keine Toilette vorhanden ist. Und so stand ich morgens um 7 Uhr in Warschau und musste ganz dringend. In der Hoffnung meinen Druck loszuwerden suchte ich den McDonalds auf, aber kein Klo da! Das hatte ich nicht erwartet, da in Deutschland jedes Restaurant und sogar jede Pizzeria eine Toilette besitzen muss für die Kunden. Aber im Prinzip kann ich den Grund schon verstehen. Die wollen halt nicht, dass alle Touristen da ständig aufs Klo gehen oder irgendwelche Junkies. Aber mich hat es in dem dringenden Moment sehr enttäuscht - verständlicherweise. Ich musste dann 20 Minuten warten und mein gesamtes Gepäck in den Zug hieven, bevor ich auf dem dreckigen Zugklo endlich pinkeln konnte. Meine so ziemlich einzige schlechte Erfahrung mit Polen.
In Breslau habe ich meine Lieblingsohrringe gekauft, leider habe ich einen verloren. Ich finde, eigentlich müsste ich viel öfter nach Polen kommen um noch mehr Gutes zu erleben. Ausserdem ist die Landschaft und die Natur, wo ich hier gerade bin, wunderschön. Die Masuren sind ein schönes Stück Europas und der Welt. Kann ich nur empfehlen.
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Zugeschickt von : Johanna |
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Polen 2008 – Mal ein so ganz anderes Land
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Wie meiner Meinung nach viele Deutsche, bin auch ich mit einer Menge von Vorurteilen und Kritik im Kopf nach Polen gefahren. Mit Italien verbindet man den Papst, Spaghetti und Pizza, mit Frankreich den Eifelturm, Baguette und mit England vermutlich die Queen und eine Menge Regen. Aber mit Polen? Was für Menschen leben dort, wie leben sie und vor allem wie reagieren sie auf mich? Dann ging es los. Zuerst mit grosser Verspätung der polnischen Bahn, was mich ja doch ein wenig schmunzeln liess, da die Parallele zur deutschen Bahn unverkennbar war.
Mit einem Bummelzug ging es dann stundenlang von Stadt zu Stadt, Dorf zu Dorf. Doch das langsame Vorrankommen hatte den Vorteil, dass ich die Landschaft genau bewundern konnte. Und schon in dem Augenblick war ich sehr beeindruckt. So viel grüne Wiesen und schöne Felder haben für mich irgendwie eine Art unberührten Eindruck erweckt.
Als wir dann an unserem Ziel ankamen und auch noch einen riesigen See am Haus hatten, war ich nur noch fasziniert. Von der Stille, die dieser Ort ausstrahlte und von einem Land, was ich nicht schlechter hätte vorher einschätzen können. Mit der Zeit meiner Reise wurde mir Polen und die polnische Kultur immer sympathischer. Die Menschen hier haben für mich irgendwie eine starke Lebensfreude gezeigt und einen gewissen Stolz auf ihr Land. Ich habe Parallelen zu Deutschland entdeckt, aber auch gravierende Unterschiede.
Polen war für mich ein sehr offenes aber auch traditionelles Land. Und ich denke, dass ich wenige negative Erfahrungen, die ich hier erlebt habe, ebenso in Italien, Frankreich oder England erlebt hätte; wie z.B. dass das ein oder andere Essen recht gewöhnungsbedürftig war oder dass ich in einigen Dingen das Gefühl hatte Deutschland sei der Entwicklung hier doch manchmal ein Stück voraus.
Für die Zukunft kann ich nur festhalten, dass mich überwiegend positive Erfahrungen und Erlebnisse immer wieder in dieses Land zurückführen werden. Polen ist für mich keinesfalls das typische Urlaubsland, sondern hat einen viel besondereren Reiz. Vielleicht habe ich durch diese Reise auch gelernt, mich nicht durch Vorurteile täuschen zu lassen –sondern mir meine eigene Meinung über „mal so ein ganz anderes Land“ zu bilden.
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Zugeschickt von : Sheila |
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Meine erste Begegnung mit Polen fand nicht in Polen statt...
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Meine erste Begegnung mit Polen hatte ich schon vor über 15 Jahren und sie fand auch nicht in Polen statt, sondern bei uns zu Hause. Ich war damals auf dem Gymnasium und es wurden noch Gastfamilien für polnische Austauschschüler gesucht – so kam also ein polnischer Junge mit einem unaussprechlichen Namen zu uns, der Einfachheit halber haben wir ihn „Jiri“ genannt (das war sein zweiter Vorname) und ich kann mich erinnern, dass meine Mutter auch mit der Aussprache dieses Namens Probleme hatte. Außerdem erinnere ich mich noch, dass ich noch nie einen so alten, klapprigen Bus gesehen hatte wie den mit dem die polnische Gruppe ankam und dass es in dem Bus irgendwie sehr komisch roch (ein solcher Geruch war mir in Deutschland noch nie begegnet). Ansonsten war „Jiri“, der als Gastgeschenk eine Chopin-CD mitgebracht hatte, aber für meine Schwester und mich überraschend modern, er wusste mehr von Computern als wir und kannte sich auch bei Techno-Musik mindestens ebenso gut aus. Das einzige, was wir etwas altmodisch fanden, war sein Kleidungsstil. Ich glaube, die Deutschen neigten schon damals dazu die Polen für rückständiger und „hinterwäldlerischer“ zu halten als sie tatsächlich sind.
Zu „Jiri“ habe ich heute keinen Kontakt mehr, aber ich bin in der Folgezeit noch einige Male (beruflich oder als Tourist) in Polen gewesen. Dabei ist mit aufgefallen, dass es einen krassen Unterschied zwischen den Städten und dem Land gibt, der weit grösser ist als in Deutschland. Während die kapitalistische Entwicklung die Städte scheinbar erreicht hat (was sich z.B. in hypermodernen Einkaufszentren ausdrückt), habe ich auf dem Land Bauern gesehen, die mit Pferdefuhrwerken herumfuhren, und mir sind sogar Leute begegnet, die kein fließendes Wasser in ihrem Haus hatten. Diesen sehr unterschiedlichen Lebensverhältnissen entsprechen offenbar sehr unterschiedliche Denkweisen. Während die Menschen in den Städten sehr prowestlich eingestellt sind, finden auf dem Land selbst so abstruse Parteien wie die antisemitische „Liga der polnischen Familien“ oder die radikale Bauernpartei „Saamobrona“, die bei Wahlen zum deutschen Bundestag wohl keine Chance hätten, ihre Anhänger.
Frappierend ist außerdem, dass die Polen in ihrer Gesamtheit viel mehr über Deutschland wissen als umgekehrt. Während in Polen scheinbar jedes Kind z.B. Goethe und Schiller kennt und viele auch gut deutsch sprechen, können selbst deutsche Universitätsabsolventen mit Namen wie Mickiewisz oder Milosz nichts anfangen. Ähnliches gilt auch für andere gesellschaftliche Bereiche wie etwa Sport (Wer kennt schon einen polnischen Nationalspieler?), Musik, Politik etc.. Als Ergebnis dieser Unwissenheit erscheinen die Polen vielen Deutschen als eine Art „kulturloses Volk“ – was nach meiner Erfahrung falscher nicht sein könnte
Insgesamt muss ich sagen, dass ich im Laufe der Zeit viele meiner Vorurteile revidiert habe/ revidieren musste: Ich bin in Polen z.B. noch nie bestohlen worden und das Alkoholproblem ist in Polen möglicherweise auch nicht grösser als in Deutschland (das bestätigen auch Untersuchungen) – in Deutschland wird es einfach nur besser versteckt. Regelrechter Hass gegen Deutsche ist mir in Polen noch nie begegnet (im Gegenteil), obwohl ich schon sagen würde, dass die Menschen irgendwie eine diffuse Angst vor Deutschen haben – was aufgrund der Geschichte auch verständlich ist, schließlich ist Polen das Land, das im 2.Weltkrieg am meisten gelitten hat. Und was die legendäre Schönheit der polnischen Frauen angeht, so würde ich sagen, dass die Frauen in Polen im Schnitt wahrscheinlich genauso schön oder hässlich sind wie diejenigen in Deutschland, allerdings interpretieren sie ihre Rolle etwas anders und erscheinen für deutsche Männer von daher attraktiver.
Einige meiner ursprünglichen Ansichten blieben jedoch auch bestehen: So bin ich etwa nach wie vor der Ansicht, dass die Verkehrsinfrastruktur in Polen zum Teil erbärmlich ist und auch das öffentliche Gesundheitssystem kann dem deutschen nicht das Wasser reichen. Auch aus vielen touristischen Anziehungspunkten kann man meiner Meinung nach mehr machen – vielleicht fehlt es den Polen da auch etwas an Geschäftstüchtigkeit. Positiv ist natürlich die unheimliche Gastfreundlichkeit der Menschen, überhaupt sind die Polen (wie wahrscheinlich alle slawischen Völker) im zwischenmenschlichen Umgang herzlicher als die sozial sehr kalten Deutschen.
Obwohl ich nun zusammengenommen fast ein Jahr meines Lebens in Polen verbracht habe, bleiben ein paar Dinge für mich letztlich aber immer noch rätselhaft: So habe ich zum Beispiel immer noch keinen vernünftigen Grund dafür gefunden warum die Polen so europakritisch sind wie es die Umfragen und die Verhandlungsführung der polnischen Regierung auf diversen Europa-Konferenzen belegen. Möglich ist, dass es auch gar keinen vernünftigen Grund gibt und es sich viel mehr um eine irrationale Abneigung handelt, wobei die Suche nach einem vernünftigen Grund mich schon als Deutschen ausweist.
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Zugeschickt von : Hugo-Alexander F |
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Vor der Anreise war für mich klar, dass ich meine Vorurteile ablegen muss
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Das erste Mal, dass ich von Polen gehört hatte, war als kleiner Junge. Viele meiner damaligen Freunde waren Polen. Und durch die deutsche Geschichte wurde Polen in der Schule thematisiert.
Vor der Anreise war für mich klar, dass ich meine Vorurteile ablegen muss. Wobei es mir nicht leicht fiel, dadurch dass ich so von Vorurteilen geprägt war. Beispiele hierfür waren: Faule Leute, Arbeitslose, Diebe, aber sehr gastfreundlich! Nur bei einer Meinung werde ich bleiben, dass der Präsident von Polen dieses Amt abgeben sollte.
Das Grenzgebiet von Polen hat mir nicht wirklich gefallen, hingegen die Masuren sehr gut. Es ist eine sehr schöne Landschaft. Interessant war auch der Besuch an der Wolfsschanze. Sehr beeindruckend. Meine Erfahrungen waren überwiegend positiv, außer natürlich die Strassen.
Für die Zukunft wünsche ich mir, dass Polen sich noch weiter entwickelt und dass sie auf einem guten Weg sind.
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Zugeschickt von : Jan |
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Deutsch-Polnische Begegnungen
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Ich habe keinen familiären Kontakt oder Bezug zu Polen. Von Polen habe ich zum ersten Mal im Geschichtsunterricht in der Schule gehört. Außerdem arbeite ich in meiner Gruppe auf der Arbeit mit zwei Polinnen zusammen mit denen ich mich gut verstehe und mit denen man viel Spaß haben kann.
Meine Meinungen vor meiner ersten Einreise waren dabei verschieden. Auf der einen Seite habe ich mich gefreut, dass ich etwas Neues sehe, neue Leute kennenlerne oder etwas über eine andere Kultur kennenlerne. Auf der anderen Seite hatte ich schon ein bisschen Bammel davor wie es so wird in einem fremden Land, dessen Sprache man nicht spricht und über das immer so viel Schlechtes (Autos klauen, Taschendiebstahl…) erzählt wird. Doch trotz all dieser Vorurteile, die viele haben, wollte ich mir selbst ein Bild machen wie es hier in Polen ist.
Meine Eindrücke über Polen sind: hier in den Masuren eine wunderschöne Gegend, vieles zu sehen, viel zu erleben, schöne lange Wege zum ausgiebigen wandern, Sehenswürdigkeiten, nette Leute, die versuchen einem trotz Verständigungsproblemen weiterzuhelfen. Was ein bisschen verrückt ist, sind die Auto- und LKW Fahrer, die hier in Polen fahren wie verrückt. Da muss man sich erst einmal dran gewöhnen und an die Strassen im allgemeinen (Fahrbahn und Beschilderung). Aber so finde ich, dass Polen ein schönes Land ist, mit viel zu sehen und einigen interessanten Informationen.
Mein Blick für die Zukunft ist, dass ich bestimmt mal wieder in die Masuren fahre zum Urlaub machen. Aber ich glaube, wenn dann im Sommer, wenn es warm ist und die Sonne scheint und man die Seen genießen kann.
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Zugeschickt von : Ramona |
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