Polen plant baldige Euro Einführung noch vor dem Jahr 2016

 

 

Am 01.01.1999 wurde der Euro zur einzigen und gemeinsamen Währung für zwölf Mitgliedsstaaten.
Nach dreijähriger Umstellungsphase haben am 01.01.2002 zwölf souveräne Länder den EURO als Bargeld eingeführt.
Viele Europäer haben den Verlust der eigenen Währung bedauert. Die gemeinsame europäische Währung läßt uns jedoch nicht nur politisch näher zusammenwachsen.


Neben Deutschland gehörten zu den zwölf Ländern :

-Belgien
-Finnland
-Frankreich
-Griechenland (Beitritt 01.01.2001)
-Irland
-Italien
-Luxemburg
-Niederlande
-Österreich
-Portugal
-Spanien

Mit dem Beitritt zur EU ist auch die Teilnahme an der Wirtschafts-und Währungsunion EWWU verbunden.
Der Beitritt zur EU und die Einführung des EURO bedingen unter Anderem die Erfüllung der Konvergenzkriterien.
Diese sind im Vertrag von Maastricht festgeschrieben und sind für alle beitretenden Länder verbindlich.
Bargeldeinführung:
Die Euro-Bargeldeinführung gilt als die größte Währungsumstellung überhaupt.
Der Umtausch fand zwischen September 2001 und Februar 2002 statt.
15 Milliarden Banknoten und 51 Milliarden Münzen wurden hergestellt.
Diese wurden gegen 9 Milliarden im Umlauf befindlicher nationaler Banknoten und 109 Milliarden Münzen getauscht.



Als Kriterien gelten :

1. Preisstabilität

2. Zinsniveau

3. Wechselkursstabilität

4. Haushaltsdisziplin

Zur Zeit hat die Europäische Union  27 Mitgliedsstaaten :


* Belgien
* Bulgarien
* Dänemark
* Deutschland
* Estland
* Finnland
* Frankreich
* Griechenland
* Irland
* Italien
* Lettland
* Litauen
* Luxemburg
* Malta
* Niederlande
* Österreich
* Polen (Beitritt 01.05.2004) (Voraussichtliche Euro-Einführung 2012)
* Portugal
* Rumänien
* Schweden
* Slowakei
* Slowenien
* Spanien
* Tschechien
* Ungarn
* Zypern
* Vereinigtes Königreich

Euroländer 2009 :

Andorra, Belgien, Deutschland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Irland, Italien, Kosovo, Luxemburg, Malta, Monaco, Montenegro, Niederlande, Österreich, Portugal, San Marino, Slowakei, Slowenien, Spanien, Vatikanstadt, Zypern.


Gestaltung der Euro-Banknoten.

Die sieben Stückelungen der Euro-Banknoten stellen Baustile der europäischen Kulturgeschichte dar.
Die Euro-Banknoten sind in allen Ländern des Euroraums identisch.
Hauptmerkmal auf der Vorderseite der Banknoten sind Fenster und Tore, während Brücken Hauptelemente der Rückseite sind. Die Abbildungen stellen dabei kein bestimmtes Bauwerk, sondern ein typisches architektonisches Beispiel jeder Epoche dar.

Farben und Abbildungen der Euro-Banknoten:

- 5 Euro - Farbe Grau - Architekturstil Klassik.

- 10 Euro - Farbe Rot - Architekturstil Romanik.

- 20 Euro - Farbe Blau - Architekturstil Gotik.

- 50 Euro - Farbe Orange - Architekturstil Renaissance.

- 100 Euro - Farbe Grün - Architekturstil Barock und Rokoko.

- 200 Euro - Farbe Ocker - Architekturstil Eisen- und Glasarchitektur.

- 500 Euro - Farbe Lila - Architekturstil Moderne Architektur.

Euro- und Cent-Münzen.

Jede Euro-Münze hat eine gemeinsame "europäische" und eine "nationale" Seite.
Die gemeinsame Seite ist in allen Mitgliedsstaaten einheitlich gestaltet.
Ab dem 1. Januar 2007 wurde die europäische Seite angepasst und zeigt Europa ohne Ländergrenzen.
Jedes Euro-Teilnehmerland kann die nationale Seite seiner Euro-Münzen mit eigenen Motiven und Symbolen gestalten.

Die Euro-Münzen sind folgendermaßen gestückelt:

- 1 - 2 - 5 - 10 - 20 und 50 Cent, sowie in 1 und 2 Euro.

 

 
 
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