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Am 01.01.1999 wurde
der Euro zur einzigen und gemeinsamen Währung für
zwölf Mitgliedsstaaten.
Nach dreijähriger Umstellungsphase haben am
01.01.2002 zwölf souveräne Länder den EURO als
Bargeld eingeführt.
Viele Europäer haben den Verlust der eigenen Währung
bedauert. Die gemeinsame europäische Währung läßt
uns jedoch nicht nur politisch näher
zusammenwachsen.
Neben Deutschland gehörten zu
den zwölf Ländern :
-Belgien
-Finnland
-Frankreich
-Griechenland (Beitritt 01.01.2001)
-Irland
-Italien
-Luxemburg
-Niederlande
-Österreich
-Portugal
-Spanien
Mit dem Beitritt zur EU ist auch die Teilnahme an
der Wirtschafts-und Währungsunion EWWU verbunden.
Der Beitritt zur EU und die Einführung des EURO
bedingen unter Anderem die Erfüllung der
Konvergenzkriterien.
Diese sind im Vertrag von Maastricht festgeschrieben
und sind für alle beitretenden Länder verbindlich.
Bargeldeinführung:
Die Euro-Bargeldeinführung
gilt als die größte Währungsumstellung überhaupt.
Der Umtausch fand zwischen September 2001 und
Februar 2002 statt.
15 Milliarden Banknoten und 51 Milliarden Münzen
wurden hergestellt.
Diese wurden gegen 9 Milliarden im Umlauf
befindlicher nationaler Banknoten und 109 Milliarden
Münzen getauscht.
Als Kriterien gelten
:
1. Preisstabilität
2. Zinsniveau
3. Wechselkursstabilität
4. Haushaltsdisziplin
Zur Zeit hat die
Europäische Union 27 Mitgliedsstaaten :
* Belgien
* Bulgarien
* Dänemark
* Deutschland
* Estland
* Finnland
* Frankreich
* Griechenland
* Irland
* Italien
* Lettland
* Litauen
* Luxemburg
* Malta
* Niederlande
* Österreich
* Polen (Beitritt 01.05.2004) (Voraussichtliche
Euro-Einführung 2012)
* Portugal
* Rumänien
* Schweden
* Slowakei
* Slowenien
* Spanien
* Tschechien
* Ungarn
* Zypern
* Vereinigtes Königreich
Euroländer 2009 :
Andorra, Belgien,
Deutschland, Finnland, Frankreich, Griechenland,
Irland, Italien, Kosovo, Luxemburg, Malta, Monaco,
Montenegro, Niederlande, Österreich, Portugal, San
Marino, Slowakei, Slowenien, Spanien, Vatikanstadt,
Zypern.
Gestaltung der Euro-Banknoten.
Die sieben Stückelungen der Euro-Banknoten stellen
Baustile der europäischen Kulturgeschichte dar.
Die Euro-Banknoten sind in allen Ländern des
Euroraums identisch.
Hauptmerkmal auf der Vorderseite der Banknoten sind
Fenster und Tore, während Brücken Hauptelemente der
Rückseite sind. Die Abbildungen stellen dabei kein
bestimmtes Bauwerk, sondern ein typisches
architektonisches Beispiel jeder Epoche dar.
Farben und Abbildungen der Euro-Banknoten:
- 5 Euro - Farbe Grau - Architekturstil Klassik.
- 10 Euro - Farbe Rot - Architekturstil Romanik.
- 20 Euro - Farbe Blau - Architekturstil Gotik.
- 50 Euro - Farbe Orange - Architekturstil
Renaissance.
- 100 Euro - Farbe Grün - Architekturstil Barock und
Rokoko.
- 200 Euro - Farbe Ocker - Architekturstil Eisen-
und Glasarchitektur.
- 500 Euro - Farbe Lila - Architekturstil Moderne
Architektur.
Euro- und Cent-Münzen.
Jede Euro-Münze hat eine gemeinsame "europäische"
und eine "nationale" Seite.
Die gemeinsame Seite ist in allen Mitgliedsstaaten
einheitlich gestaltet.
Ab dem 1. Januar 2007 wurde die europäische Seite
angepasst und zeigt Europa ohne Ländergrenzen.
Jedes Euro-Teilnehmerland kann die nationale Seite
seiner Euro-Münzen mit eigenen Motiven und Symbolen
gestalten.
Die Euro-Münzen sind folgendermaßen gestückelt:
- 1 - 2 - 5 - 10 - 20 und 50 Cent, sowie in 1 und 2
Euro.
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