Polnische Kultur
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Polen in Deutschland Karte
29.06 - 26.07.2010
Ausstellung - Miroslaw Adamczyk - Posters
Ein Plakat von Miroslaw Adamczyk fand sich unter den 100 besten Plakaten Deutschlands, Österreichs und der Schweiz. Zufälligerweise war das ein Plakat zu seiner Ausstellung bei uns, im Januar 2009. Paralell zu der berliner Ausstellung "100 beste Plakate" [25. Juni bis 25. Juli 2010, Eröffnung am 24. Juni 2010, 19 Uhr | Staatliche Museen zu Berlin – Kulturforum Potsdamer Platz] zeigen wir etwa 40 Werke von Miros³aw Adamczyk.
Ort: Pigasus polish poster gallery Torstr. 62, 10119 Berlin

Mehr: www.pigasus-gallery.de

 

10.07.-29.08.2010
Das SHMF 2010: Polen im Puls
Unter dem Motto »Polen im Puls« richtet das 25. Schleswig-Holstein Musik Festival in seinem Jubiläumsjahr den Blick auf sein östliches Nachbarland und stellt Polens Musikszene am Puls der Zeit vor: von Alter Musik bis zur Avantgarde, von Chormusik bis Chopin, von Kammermusik bis Klezmer, von großer Sinfonik bis zum Jazz. Höhepunkte des Länderschwerpunkts sind die Konzerte des National Polish Radio Symphony Orchestra Katowice unter der Leitung von Tadeusz Strugala, der Sinfonia Varsovia unter dem Dirigat von Krzysztof Urbanski und das vom Komponisten Krzysztof Penderecki selbst dirigierte »Polnische Requiem«. Ein Juwel wird auch die konzertante Aufführung von Polens Nationaloper »Halka« sein. Solistische Highlights sind u.a. die Auftritte der polnischen Pianistengarde Rafal Blechacz, Piotr Anderszewski und Hubert Rutkowski. Internationale Stars wie Sir John Eliot Gardiner, Elina Garanca, Valery Gergiev, Hilary Hahn, Paavo Järvi, Nigel Kennedy und Tzimon Barto bringen den Glanz und Glamour der großen Bühnen nach Schleswig-Holstein. Wir laden Sie ein zu einem Streifzug durch unser Programm! Schriftliche Kartenbestellungen sind ab sofort möglich. Der telefonische Kartenvorverkauf (Telefon: 0431-570 470) und der örtliche Kartenvorverkauf beginnen am Montag, 12. April 2010.
Ort: Schleswig-Holstein, Hamburg, Niedersachsen

Mehr: www.shmf.de

 

21.07.2010
Konzert mit dem Stettiner Kammerchor
Polnischer Chor zu Gast in Kostheim Auf seiner Konzertreise gastiert der Stettiner Kammerchor am Mittwoch, 21. Juli um 19 Uhr in der Kostheimer Kilians-Kirche. (Kirchplatz 1, 55246 Mainz-Kostheim). Es erklingen Werke Deutscher und Polnischer Komponisten wie Aichinger, Rheinberger, Wiechowicz, Jasiñski, Gomó³ka u. a. Der Chor besteht aus ca. 30 Frauen und Männern, die Leitung hat Ludwika Mitkiewicz. Der Eintritt ist frei! Weitere Infos unter www.kilian-konzerte.de. Der Stettiner Kammerchor wurde im Jahre 2005 aus dem bis dahin seit 1969 aktiven Chor der Stettiner Universität gegründet und setzt als Erbe die Tradition des Chormusizierens dieses Chores fort. Der Chor hat seinen Sitz im Schloss der früheren Pommerschen Herzöge. Das Repertoire des Stettiner Kammerchores umfasst Chorwerke a cappella der polnischen und ausländischen Komponisten von der Renaissance bis zur Gegenwart. Ludwika Mitkiewicz absolvierte die Musikakademie in Posen. Sie arbeitete unter anderem mit dem Chor der Stettiner Universität, dem Chor der Stettiner Technischen Hochschule und dem Chor Collegium Maiorum, wo sie als stellvertretende Leiterin fungierte. Sie arbeitete auch als Lehrerin in der Stettiner Musikschule, wo sie theoretische Fächer in Musik unterrichtete und einen Schulchor führte. Sie führt den Stettiner Kammerchor seit 2008. Seit vielen Jahren ist sie auch Mitglied des Vokal Instrumental Ensembles Camerata Nova, das von seinem Begründer und künstlerischen Leiter Eugeniusz Kus geführt wird.
Ort: Kirchplatz 1, 55246 Mainz-Kostheim

Mehr: www.kilian-konzerte.de

 

21.07.2010
Rejs / Der Ausflug - Film
Wenn man einen beliebigen Polen nach drei Filmen fragt, die definitiv Kult sind, wird er einen auf jeden Fall nennen: „Rejs“. Im Ausland ist er so gut wie unbekannt, während in Polen fast jeder die Text auswendig kennt – nicht zuletzt den legendären Generalabrechnungs-Monolog über das lausige polnische Kino. Angeblich läuft der Streifen in polnischen Studentenklubs deshalb nur noch in einer japanischen Synchronfassung. Dabei ist die Handlung eigentlich unspektakulär: Ein blinder Passagier wird auf einem Ausflugsschiff irrtümlich für einen Kultursekretär der Kommunistischen Partei gehalten und dazu aufgefordert, gemeinsam mit den Reisenden ein Programm erstellen. Diese neue Rolle nutzt er hemmungslos aus und lässt die Passagiere aus unterschiedlichsten Schichten nach seiner Pfeife tanzen zu lassen. Natürlich ist diese Ausflugsfahrt auf dem Dampfer eine bittere Satire auf das Polen der frühen Siebzigerjahre. Das erkannte auch die Zensur und schickte ihn um 22 Minuten gekürzt mit nur einer Kopie auf die Reise durch die Kinos. Es half nichts – die Komödie, die mit zahlreichen Laiendarstellern gedreht wurde, zählt bis heute zu den bekanntesten Filmen Volkspolens. In Toruñ, wo die Seefahrt begann, wollte man ihm sogar ein Denkmal setzen. Nicht zufällig heißt heute das Kino des Polnischen Künstlerverbandes in Warschau – „Rejs“. In Kooperation mit dem Institut für Slavistik der TU Dresden und Thalia Cinema, Coffee and Cigarettes Dresden
Ort: Thalia Cinema, Coffee and Cigarettes Görlitzer Straße 6 01099 Dresden

Mehr: www.thalia-dresden.de

 

21-25.07.2010
Czesc! - Polnisches Figurentheaterfest
Die Theaterlandschaft Polens hat viel zu bieten – Künstler wie Kantor und Grotowski prägten sie maßgeblich und machten sie über die Grenzen Polens hinaus bekannt. Die reiche Bilderwelt der polnischen Theatersprache prägt natürlich auch die Inszenierungen des Figuren- und Objekttheaters. Es entstehen beeindruckende Arbeiten: visuell sehr unterschiedlich, aber immer sehr faszinierend. So verwundert es nicht, dass auch die Verbindungen des Westflügels zu Polen vielfältig sind: Bereits 2004 wurden hier Arbeiten polnischer Künstler gezeigt, in den Folgejahren waren weitere Produktionen zu Gast und Kooperationen entstanden. Dieses Jahr wird den polnischen Künstlern ein eigenes Fest gewidmet – wir laden Sie zu herausragenden Inszenierungen, Konzerten und Filmen ein. Auch für das leibliche Wohl ist gesorgt: Jeden Abend ab 18 Uhr bietet das eigens eingerichtete Café „W Lipcu w Lipsku“ polnische Köstlichkeiten an. Programm: Mittwoch, 21.07.2010 19:00 Lindenfels Westflügel: „Toporland“, Unia Teatr Niemo¿liwy (Warschau) 21:00 Schaubühne Lindenfels – Ballsaal: „Ajotoro“ – Konzert mit Dikanda (Szczecin) Donnerstag, 22.07.2010 20:00 Lindenfels Westflügel: „Toporland“, Unia Teatr Niemo¿liwy (Warschau) 22:00 Lindenfels Westflügel: „Mewa“ von Anton Èechov, Kompania Doomsday (Bia³ystok) und Figurentheater Wilde & Vogel (Leipzig/Stuttgart) in Koproduktion mit dem FITZ! Zentrum für Figurentheater Stuttgart Freitag, 23.07.2010 18:00 Schaubühne Lindenfels – Grüner Salon: Filmprogramm „Alles Trick – Puppenanimationsfilm aus £ódŸ“, zu Gast: Balbina Bruszewska (Studio Se-Ma-For) 20:00 Lindenfels Westflügel: „Der Duft der Elefanten nach dem Regen“, Teatr Figur Kraków 22:00 Lindenfels Westflügel: „Mewa“ von Anton Èechov, Kompania Doomsday (Bia³ystok) und Figurentheater Wilde & Vogel (DE Leipzig / Stuttgart) in Koproduktion mit dem FITZ! Zentrum für Figurentheater Stuttgart Samstag, 24.07.2010 19:00 Schaubühne Lindenfels – Ballsaal: „Passing away“, Scena Plastyczna KUL (Lublin) 22:00 Lindenfels Westflügel: „mondcorner – missa rosea“ (Konzert) Sonntag, 25.07.2010 19:00 Schaubühne Lindenfels – Ballsaal: „Passing away“, Scena Plastyczna KUL (Lublin) 21:00 Lindenfels Westflügel: Karolina Tryba³a (Konzert) In Kooperation mit dem Lindenfels Westflügel. Das polnische Festival findet unter der Schirmherrschaft der Botschaft der Republik Polen statt
Ort: Schaubühne im Lindenfels und Lindenfels Westflügel Karl-Heine-Straße 50 04229 Leipzig

Mehr: www.westfluegel.de

 

23.07.2010 18:00
Alles Trick – Weltklasse-Puppenanimationen aus Lodz
Lodz hat sich als Zentrum des polnischen Films über Jahrzehnte hinweg einen Namen gemacht. Hier machten die Regisseure Polañski, Kieœlowski und Wajda ihre ersten Schritte zum späteren Weltruhm, hier produziert die Filmhochschule jährlich neue viel versprechende Talente. Nicht zuletzt ist £ódŸ die Hochburg des polnischen Animationsfilms. Schon in der Volksrepublik entstanden im Studio Se-Ma-For zeitlose Meisterwerke für Kinder und Erwachsene. Der Erfolg ließ sich nach 1989 fortsetzen – zuerst als staatliche Einrichtung, seit 1999 als unabhängige Firma. Die Kino- und Fernsehproduktionen des Studios wurden mit zwei Oscars („Tango“ 1983, „Peter und der Wolf“ 2007) und unzähligen weiteren internationalen Preisen belohnt. Se-Ma-For hat seit 1946 die Puppenanimation perfektioniert, verwendet aber auch diverse andere Techniken: Zeichenstift, Knete, Schere und Computer gehören ebenso zu den Standard-Werkzeugen. In Leipzig präsentieren wir eine Auswahl aktueller Puppenanimationen, die zum Teil erstmals in Deutschland zu sehen sind – darunter ein neuer, in £ódŸ produzierter Film der Quay-Brüder und ein Mammut-Projekt über Fryderyk Chopin: Ichthys, PL 2005, 16 min, R: Regie: Marek Skrobecki Eine mehrfach preisgekrönte Animation, die als Reise eine alten Mannes beginnt und als abstrakte Metapher über Zeit, Warten und Hoffnung endet. Danny boy, PL 2010, 10 min, Regie: Marek Skrobecki Ein Film über Anderssein und Entfremdung, gleichzeitig eine Gesellschaftssatire. Die Maske / Maska, PL 2010, 23 min, OmeU, R: Stephen & Timothy Quay In ihrem neuen Film greifen die Brüder Quay einen Stoff von Stanis³aw Lem auf, die Musik stammt von Krzysztof Penderecki. Projekt „Das Herz in der Mauer / Serce w murze“, PL 2011/12, R: Balbina Bruszewska, 80 min Anlässlich des Chopin-Jahrs 2010 wird mit Puppen und 3D-Technik eine abendfüllende Geschichte über den polnischen Komponisten produziert, die neue Maßstäbe setzt. Balbina Bruszewska (geb. 1982), Regisseurin, Drehbuchautorin und leidenschaftliche Lomografin, absolvierte die Hochschule für Film und Fernsehen in Lodz. Sie produzierte zahlreiche Animationsfilme, Videoclips und TV-Sendungen. Ihre Filme errangen Publikums- und Jury-Preise, u. a. wurde ihr Musikvideo „Miasto p³ynie“ als bester polnischer Clips des Jahres 2008 ausgezeichnet. Seit 2008 arbeitet sie bei Se-Ma-For, wo sie das internationale Chopin-Projekt „Das Herz in der Mauer“ betreut. Eine Veranstaltung des Polnischen Instituts Berlin, Filiale Leipzig, in Kooperation mit dem Lindenfels-Festflügel e. V. und Se-Ma-For Produkcja Filmowa sp. z. o. o
Ort: Schaubühne im Lindenfels Grüner Salon Karl-Heine-Straße 50 04229 Leipzig

Mehr: www.westfluegel.de

 

Ausstellungseröffnung: 31.07.2010, 20 Uhr Ausstellung: 02. - 31.08.2010
PLAKATE - ZBIGNIEW KAJA 1924-1983
PIGASUS bietet einen kleinen Einblick in die künstlerische Welt des 1983 verstorbenen Künstlers Zbigniew Kaja. Zu seinen Lebzeiten zählte er zu den wichtigsten, wegweisenden Plakatkünstlern Polens, doch wurde er schnell vergessen. Seine Arbeiten sind heute schwer auffindbar. Die Familie von Kaja versucht seit mehreren Jahren dieses Erbe zu archivieren, doch seine in der ganzen Welt zerstreuten, oft unsignierten Werke entgleiten diesen Versuchen. In unserer Ausstellung zeigen wir etwa vierzig Plakate von Zbigniew Kaja, den Kern der Sammlung von Ryszard Kaja (Sohn des Künstlers, auch ein ausgezeichneter Plakatkünstler), der mit seiner Anwesenheit den Vernissageabend würdigen wird.
Ort: PIGASUS polish poster gallery | Torstr. 62 | 10119 Berlin

Mehr: www.pigasus-gallery.de

 

16.08.2010 bis 31. 08. 2010
Das Phänomen der Solidarnosc (1980-1989)
Eine Ausstellung der Warschauer KARTA-Stiftung aus Anlass des 30. Jahrestages der Entstehung der Solidarnosc Ausstellungsdauer: 16.- bis 31. August 2010 Vernissge am 16. August 2010 (20 Uhr) mit dem Film "Strajk. Die Heldin von Danzig" von Volker Schlöndorff Finissage am 31. August 2010 (20 Uhr) mit einem Vortrag von Manfred Mack. Öffnungszeiten: Montag bis Donnerstag 10 bis 17 Uhr, Freitag 10 bis 13 Uhr Eintritt frei.
Ort: Deutsches Polen-Institut Darmstadt, Alexandraweg 28 (Haus Olbrich)

Mehr: www.deutsches-polen-institut.de

 

Freitag, 27. August 2010 um 20:30 und 21:30 Uhr
Masurische (Alp)träume: Artur Beckers Heimatromane
Masurische (Alp)träume: Artur Beckers Heimatromane Lesung mit dem deutsch-polnischen Autor Artur Becker. Moderation: Manfred Mack Im Rahmen der Darmstädter Langen Nacht 20: 20 Uhr "Wodka und Messer" 21:20 Uhr "Der Lippenstift meiner Mutter" Die Lesung dauert jeweils ca. 30 Min. Veranstalter: Deutsches Polen-Institut in Zusammenarbeit mit weissbooks.w Im Rahmen des Projekts Jahrbuch Polen 2010 Migration 20:20 Uhr Artur Becker liest aus „Wodka und Messer“ Kuba Dernicki ist ein glücklicher Mensch. Er hat Arbeit und Familie und lebt seit vielen Jahren im Paradies, in Deutschland. Doch eines Tages treibt ihn eine starke Sehnsucht zurück nach Polen, in die alte Heimat, an die Stätten seiner Kindheit, an den Dadajsee. In eine wunderschöne Landschaft, bevölkert von überaus eigenwilligen Menschen, die mit List, Humor und Wodka überleben. Und die sich Geschichten erzählen, in denen die Toten… alles andere als tot sind. 21.20 Uhr Artur Becker liest aus „Der Lippenstift meiner Mutter“ Der neue Roman katapultiert uns mitten hinein in das Herz von Masuren, in die kleine Stadt Dolina Ró¿ und zu ihren Bewohnern: die rosenkranzbetenden Großmütterchen und die verruchte Dorfschönheit, der ehemalige Wehrmachtssoldat und die prügelnden Väter, eine stalinistische Dichterin, der warmherzige Schuster Kronek und natürlich die rebellierende Jugend, die verbotene Platten hört und Pläne für eine Revolution ausbrütet. Zum Autor: Artur Becker wurde 1968 als Sohn polnisch-deutscher Eltern in Bartoszyce (Masuren) geboren, er lebt seit 1985 in Deutschland. Er schreibt Romane, Erzählungen, Gedichte und Aufsätze und ist auch als Übersetzer tätig. 2009 wurde er mit dem Adelbert-von-Chamisso-Preis der Robert Bosch Stiftung ausgezeichnet.
Ort: Bühne am Georg-Büchner-Platz vor dem Staatstheater Darmstadt

Mehr: www.arturbecker.de

 

Mittwoch, 01. September 2010 um 20 Uhr
Polnische Orgelmusik
Orgelkonzert mit Witold Zalewski (Krakau) im Rahmen des Internationalen Orgelsommers Darmstadt Eine Veranstaltung der Evangelischen Paulusgemeinde Darmstadt. Eintritt: 9,- Euro (erm. 7,- Euro) Vorverkauf bei allen dem Internet angeschlossenen Vorverkaufsstellen, zB. im Darmstadt-Shop, Luisencenter oder direkt als Online-Ticket bei www.darmstadt-online.de/paulusgemeinde/tickets.htm Mit freundlicher Unterstützung des Deutschen Polen-Instituts Darmstadt
Ort: Pauluskirche Darmstadt, Niebergallstraße 20

Mehr: www.deutsches-polen-institut.de

 

Dienstag, 02. November 2010 um 20 Uhr
Paderewski, oder: Wo liegt Polen?
Präsentation von Dr. Peter Oliver Loew im Rahmen der Vortragsreihe "30 Jahre Deutsches Polen-Institut – Polen, von Darmstadt aus gesehen" Jan Ignacy Paderewski wäre am 18. November 2010 150 Jahre alt geworden. Er wurde nicht nur als Pianist und Komponist berühmt, sondern auch als Staatsmann: Sein politisches Wirken als inoffizieller Botschafter Polens im Ausland während des Ersten Weltkriegs war für die Wiedererlangung der polnischen Unabhängigkeit von großer Bedeutung. In seinen Kompositionen hatte der Künstler Polen vorgezeichnet, und in seiner Tätigkeit als Politiker versuchte er ihm Gestalt zu verleihen. Aber wo lag eigentlich Paderewskis Polen, welches waren seine Grenzen? Welche Raumkonzepte lagen seinen Vorstellungen zugrunde? Der Vortrag sucht eine Antwort anhand von historischem und musikalischem Material.
Ort: Deutsches Polen-Institut Darmstadt, Alexandraweg 28 (Haus Olbrich)

Mehr: www.deutsches-polen-institut.de

 

20.11.2010 10:00 - 17:00
Fortbildungsseminar für Polnischlehrer
Das Seminar widmet sich in acht Einheiten von jeweils 45 min der erfolgreichen Umsetzung der kommunikativ orientierten Methodik im Polnischunterricht. Ziel des Seminars ist es, den Teilnehmern Schritte für Kurs und Unterrichtsplanung im kommunikativen Unterricht zu vermitteln und die Durchführung des Unterrichts ausschließlich auf Polnisch zu präsentieren. Als inhaltliche Schwerpunkte sind geplant: 1. Kurs- und Unterrichtsplanung: Zielsetzung im kommunikativen Polnischunterricht Ausbildung der Fertigkeiten, Texte und Aufgaben Grammatikvermittlung und Wortschatzübungen 2. Ablauf des effektiven Polnischunterrichts: Polnisch nur auf Polnisch zu unterrichten die Sonderrolle der Motivation im Polnischunterricht die häufigsten didaktischen Fehler im Polnischunterricht Das Seminar richtet sich an alle Interessenten, die Polnisch als Fremdsprache unterrichten oder sich auf eine solche berufliche Tätigkeit vorbereiten. Erforderlich sind gute Kenntnisse des Polnischen. Seminarsprache: Polnisch Eintritt: frei Anmeldeschluss: 01.11.2010 Infos & Anmeldung: Anna Zinserling, Bundesvereinigung der Polnischlehrkräfte Dircksenstr. 46,10178 Berlin Tel. 030/526 821 92 bundesvereinigung@polnischunterricht.de
Ort: Polnisches Institut Markt 10 04109 Leipzig

Mehr: www.polnischunterricht.de

 

  

 

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